Therapie-Besuchshund-Ausbildung in Rheinland-Pfalz
Die Tierpsychologische Hundeschule Marschall bildet seit über 15 Jahren Mensch-Hund-Teams strukturiert und intensiv zum Therapie-Besuchshund aus – als Einsatz im Bereich der tiergestützten Aktivität.
Ziel ist ein souveränes Team (Hund + Bezugsperson), das sicher, freundlich und kontrolliert in sozialen Einrichtungen arbeiten kann – ohne Überforderung des Hundes.
Kurzüberblick
- Ausbildungsdauer: 9 Monate
- Team-Konzept: Der Hund arbeitet nicht allein, sondern immer gemeinsam mit seiner Bezugsperson (in der Regel dem Besitzer).
- Startvoraussetzung: Eignungsabklärung vorab (Statusaufnahme/Eignungstest).
- Grundniveau: Gehorsam auf Begleithunde-Niveau (Begleithunde-Prüfung als Voraussetzung zur Prüfung).
- Einsatz später: In der Regel ehrenamtlich in Institutionen.
Mögliche Einsatzbereiche nach der Ausbildung
- Kindergärten
- Grund-, Förder- und weiterführende Schulen
- Einrichtungen der Altenhilfe (auch Hausbesuche)
- Heilpädagogische Einrichtungen
- Logopädie, Ergotherapie, Physiotherapie
Warum eine fundierte Ausbildung wichtig ist
Hunde werden in sozialen Bereichen immer häufiger eingesetzt – leider teils ungeschult oder ungeprüft, was Hund und Menschen überfordern kann. Genau deshalb setzt die Ausbildung auf klare Strukturen, fachkundige Vorbereitung und Verantwortung – mit dem Wohl des Hundes im Mittelpunkt.
Bedingungen zur Teilnahme (Statusaufnahme 2026)
Statusaufnahme / Eignungsbeurteilung
Vor der Teilnahme am Ausbildungskurs findet eine Statusaufnahme statt: theoretische Einleitung, Statusaufnahme und individuelle Einschätzung, ob Ihr Hund die charakterlichen Voraussetzungen für diese Aufgabe mitbringt.
Nächster Termin
- Datum: Fr., 27.02.2026
- Uhrzeit: 14:00 – 17:30 Uhr
Kosten & Zahlung
- 80 € pro Mensch-Hund-Team
- Bitte rechtzeitig vorab überweisen (eine Woche vorher)
Bitte fordern Sie zuerst die Ausbildungsunterlagen für den Kurs 2026 an und melden Sie sich erst nach deren Durchsicht
zur Statusaufnahme an.
- Vorherige Anmeldung
- Versicherungsbestätigung zur Hundehalter
- Haftpflichtversicherung
- Aktuelles Gesundheitszeugnis (nicht älter als 4 Wochen)
- Fristgerechte Zusendung der Unterlagen per Mail (eine Woche vorher)
- Hundedecke
- 1–2 Spielzeuge
- Kurze Leine, Halsband
- Leckerchen
- Wasser für den Hund

Erklärung der Ausbildung & Ablauf
Was ist ein Therapie-Besuchshund-Team?
Vor der Teilnahme am Ausbildungskurs findet eine Statusaufnahme statt: theoretische Einleitung, Statusaufnahme und individuelle Einschätzung, ob Ihr Hund die charakterlichen Voraussetzungen für diese Aufgabe mitbringt.

Der Hund wird im Einsatz nicht sich selbst überlassen, sondern geführt und kontrollierbar gehalten. Ein zentrales Element ist die bewusste Trennung von Ruhephasen (auf der Decke) und aktiven Phasen (gezielte, angeleitete Interaktion) – so entsteht Wirkung ohne Dauerstress.
Die Ausbildung ist stufenweise aufgebaut und führt Hund und Halter realitätsnah an typische Situationen in Institutionen heran. Trainiert wird ruhig, klar, fair und gewaltfrei mit positiver Verstärkung – der Hund wird nicht „instrumentalisiert“, sondern als Individuum mit Bedürfnissen ernst genommen.
Sie lernen, Ihren Hund im Einsatz zu „lesen“: Körpersprache, Stresssignale, Belastungsgrenzen und die richtige Entscheidung (z. B. Einsatz abbrechen, Pausen einbauen). Die praktischen Einheiten finden in unterschiedlichen Institutionen statt; Hospitationen und erste Einsätze erfolgen begleitet (z. B. Schule, Seniorenheim, heilpädagogische Einrichtung).
Der Hund wird systematisch vorbereitet auf:
- Begegnungen mit fremden Menschen und Gruppen
- Umweltreize und unruhige Situationen
- Sichere, freundliche Kontaktaufnahme ohne Distanzlosigkeit
- Ruhiges Aushalten, Warten und „Präsenz zeigen“
- Kontrollierbarkeit (Leine, klare Regeln, Abbruch-/Rückruf-Signale)Download
Damit im Therapie-Besuchshund-Kurs nicht „Grundgehorsam nachgeholt“ werden muss, wird ein Begleithunde-Niveau vorausgesetzt. Die Begleithunde-Prüfung (VDH) ist zur Zulassung zur Therapie-Besuchshund-Prüfung erforderlich und kann parallel vorbereitet/abgelegt werden.
Warum Hundeschule Marschall?
Erfahrung & Fokus: Strukturierte und intensive Ausbildung von Therapie-Besuchshund-Teams seit über 15 Jahren.
Haltung: Artgerecht, strukturiert, konsequent und liebevoll; der Hund darf „Hund bleiben“ und wird mit seinen individuellen Bedürfnissen ernst genommen.
Verantwortung: Der Einsatz darf nie zu Lasten des Hundes gehen; der Besitzer lernt, Stresssignale zu erkennen und im Zweifel Einsätze zu beenden.
Qualitätssicherung: Jährliche Rezertifizierung nach bestandener Prüfung (praktische Überprüfung vor Ort in einer Kooperations-Schule) zum Schutz von Hund, Besitzer und besuchten Personen.
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Häufig gestellteFragen
Allgemeines & Einordnung
Der Therapie-Besuchshund ist dem Bereich der tiergestützten Aktivität zugeordnet und wird in dieser Ausbildung für Besuche in sozialen Einrichtungen vorbereitet. Er tritt niemals alleine auf, sondern immer im Team mit seiner Bezugsperson.
Nein, ein Therapie-Besuchshund arbeitet immer gemeinsam mit seinem Besitzer als festes Mensch-Hund-Team.
Die Ausbildung bereitet in der Regel auf eine ehrenamtliche Tätigkeit vor, die den Alltag in Institutionen bereichert.
Genannt werden Kindergärten, Grundschulen, Förderschulen, weiterführende Schulen, Einrichtungen der Altenhilfe (inkl. Hausbesuche), heilpädagogische Einrichtungen sowie Logopädie, Ergotherapie und Physiotherapie – und darüber hinaus weitere Einsatzfelder.
Die Anwesenheit kann die Atmosphäre verbessern, eine Brücke zwischen Person und Hundebesitzer bilden und soziale Prozesse (soziales Lernen, Miteinander, Verantwortungsbewusstsein) unterstützen.
Beschrieben wird eine zunehmende Nachfrage/Entwicklung in Kindergärten, Schulen, Altenhilfe und heilpädagogischen Einrichtungen.
Wirkung & Nutzen („Warum das Ganze?“)
Sie können Gesprächsbereitschaft fördern, Nähe ermöglichen, motivieren, beruhigen und für einen Moment den Alltag leichter machen – oft schon durch ihre bloße Anwesenheit („Brücken bauen“). Genannt werden auch:
- Aufmerksamkeit schenken
- Nähe und Körperkontakt suchen
- Positive Energie versprühen
- Konzentrations- und Lernvermögen steigern
- Motivation zu Bewegung und Anteilnahme
- Empathie zeigen
- Selbstvertrauen geben
- Ängste mindern
Kurz gesagt: Sie schenken Freude!
Weil ihre Anwesenheit Kontakt erleichtern und Gesprächsbereitschaft fördern kann – sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen. Sie sind unvoreingenommen, bewerten nicht und nehmen jeden Menschen so, wie er ist.
Im Text wird betont, dass Hunde sich vorbehaltlos auf Menschen einstellen, gefallen wollen und bedingungslos „da“ sind – und dass diese Wirkung zunehmend erkannt wird. Der Hund berührt den Menschen im Herzen.
Dass der Hund dies auf eine ganz natürliche Art und Weise, echt und unverblümt schafft – mit einer Natürlichkeit, die in der heutigen Gesellschaft immer mehr abhanden kommt.
Motivation & Haltung (Philosophie)
Weil in sozialen Bereichen häufig ungeschulte und ungeprüfte Hunde eingesetzt werden, die mit der Aufgabe überfordert sein können. Um dies zu verhindern, ist eine strukturierte Ausbildung unbedingt erforderlich.
Der Hund soll seiner Aufgabe gerecht werden, aber der Einsatz darf nie zu seinen Lasten gehen. Das Wohl des Hundes hat absolute Priorität – dies ist der Hundeschule ein besonderes Anliegen.
Der Hund wird so erzogen und geführt, dass er in die Gesellschaft passt, dabei aber seine arttypischen Bedürfnisse berücksichtigt werden. Wir Menschen nehmen den Hund in unsere Gesellschaft auf und müssen ihn so erziehen, dass er versteht, was wir von ihm erwarten – aber er lässt uns Mensch sein und wir sollten ihn Hund sein lassen. Nur unter Berücksichtigung seiner Bedürfnisse kann der Hund artgerecht und zufrieden im „Menschenrudel“ leben.
Der Besitzer trägt die Verantwortung für das Wohl des Hundes, muss Stress/Überforderung erkennen (auch an kleinsten körpersprachlichen Signalen) und ggf. entscheiden, einen Einsatz frühzeitig zu beenden, weil die aktuelle Situation zu anstrengend für den Hund ist.
Die Hundebesitzer benötigen ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen – zum einen bezüglich ihres Hundes, zum anderen bezüglich ihres Umfeldes.
Dass der Besitzer lernt, seinen Hund zu lesen und theoretisches Wissen erwirbt – mit dem Ziel, dass auch der Hund Freude an seiner „Arbeit“ hat und einen Gewinn aus seiner sozialen Aufgabe ziehen kann.
An Hundebesitzer, die mit ihrem Hund gemeinsam diese intensive Ausbildung durchlaufen möchten, um mit ihm zu einem wirklichen Team, basierend auf Bindung und Vertrauen, zusammenzuwachsen.
Voraussetzungen & Eignung (Hund)
Es empfiehlt sich, mit Hunden ab einem Alter von 12 Monaten die Therapie-Besuchshund-Ausbildung zu beginnen. Vorher sollten die Weichen in Richtung Therapie-Besuchshund gestellt werden – das bedeutet, dass in den Monaten zuvor das Augenmerk auf den Gehorsam und den positiven Umgang mit Menschen und Artgenossen gerichtet wird.
Nein. Es gibt keine pauschalen Regeln, die darüber entscheiden, ob ein Hund zum Therapie-Besuchshund geeignet ist. Wir denken nicht in Rassen, sondern in Charakteren und Wesenseigenschaften. Die Individualität jedes einzelnen Hundes entscheidet darüber, ob er das Rüstzeug mitbringt, um ein guter Therapie-Besuchshund zu werden.
Ihr Hund kann ein Mischling sein, er muss keiner besonderen Rasse angehören oder eine Mindest- bzw. Maximalgröße besitzen. Der spätere Einsatzbereich als Therapie-Besuchshund ist mitentscheidend.
Zu Beginn des Therapie-Besuchshund-Ausbildungskurses sollte die Grundausbildung des Hundes weitestgehend abgeschlossen sein und sich auf dem Niveau der Begleithunde-Ausbildung befinden oder bereits mit der erfolgreich abgeschlossenen Begleithunde-Prüfung abgerundet sein.
Das Ausbildungsniveau jedes einzelnen Mensch-Hund-Teams wird zu Beginn des Therapie-Besuchshund-Ausbildungskurses in einem Erstgespräch und der Statusaufnahme über den erzieherischen Ist-Zustand ermittelt.
Ein Therapie-Besuchshund sollte:
- aufgeschlossen und freundlich sein, aber nicht belästigend oder distanzlos
- sich gerne anfassen und streicheln lassen, auch von mehreren Personen
- gerne fressen, aber nicht nach Futter schnappen
- nur das Futter aufnehmen, welches für ihn bestimmt ist
- sich Futter und Spielzeug aus dem Fang nehmen lassen
- Futter und Spielzeug auf Kommando hergeben
- belastbar sein, aber nicht dominant
- sich mit anderen Hunden vertragen, sie aber weitgehend ignorieren
- sensibel sein, aber nicht schreckhaft
Sollte Ihr Hund gewisse Anforderungen noch nicht erfüllen, so bedeutet dies natürlich nicht, dass er als Therapie-Besuchshund ungeeignet ist. Auch Hunde im erwachsenen Alter können sich noch weiterentwickeln und vieles
dazulernen.
Gerne unterstützen wir Sie dabei, sich und Ihren Hund in Form von Einzel- oder Kursstunden auf die Statusaufnahme vorzubereiten. Umso früher Sie das Verhalten Ihres Hundes in die richtigen Bahnen lenken, desto besser.
Aggressives Verhalten: Keinesfalls dürfen die Hunde Anzeichen von aggressivem Verhalten zeigen. Dies würde zu einem sofortigen Ausschluss führen.
Ängstliches Verhalten: Die Hunde dürfen bestimmten Situationen ausweichen, aber kein ängstliches Verhalten zeigen.
Ängstliches Verhalten würde zeigen, dass der Hund mit diesen Situationen überfordert ist und als Therapie-Besuchshund ungeeignet ist.
Weil der Einsatz des Therapie-Besuchshundes nicht auf dessen Kosten gehen darf. Nicht jeder liebenswürdige Hund ist zum Therapie-Besuchshund geeignet. Der Anspruch an solch einen Hund ist hoch und wird nicht von jedem Hund regelmäßig erfüllt.
An die Hunde werden hohe Anforderungen gestellt, auf die sie intensiv vorbereitet und überprüft werden.
Das Wohl des Hundes steht im Fokus und erhält damit eine wichtige Bedeutung, bevor wir mit der Ausbildung zum Therapie-Besuchshund beginnen. Das bedeutet, es werden nur Hunde zur Therapie-Besuchshund-Ausbildung zugelassen, die geeignete charakterliche Grundvoraussetzungen in Bezug auf Belastbarkeit und Sensibilität mitbringen.
Statusaufnahme (Eignungstest) – Ablauf & Formalien
Theoretische Einleitung zum Therapie-Besuchshund-Kurs, Statusaufnahme und individuelle Beurteilung des Hundes bezüglich der Tauglichkeit zum Therapie-Besuchshund. Um diese festzustellen, folgt nach einem Erstgespräch die Statusaufnahme. Die Statusaufnahme soll abschließend zeigen, ob der Hund für diese anspruchsvolle Aufgabe ausgebildet werden kann.
Damit Sie die detaillierten Therapie-Besuchshund-Ausbildungsinformationen und die aktuelle Planung für den nächsten Therapie-Besuchshund-Kurs kennen. Bitte melden Sie sich erst nach deren Durchsicht zur Statusaufnahme an.
- Versicherungsbestätigung zur Hundehalter-Haftpflichtversicherung
- Aktuelles Gesundheitszeugnis (nicht älter als 4 Wochen)
- Die Vordrucke der Formulare finden Sie zum Download
Beides soll eine Woche vorher erfolgen:
- Kosten: 80 € pro Mensch-Hund-Team – bitte eine Woche vorher überweisen
- Formulare bitte eine Woche vorher per Mail zusenden
Bitte bringen Sie folgendes Trainingszubehör mit:
- Hundedecke
- 1-2 Spielzeuge
- Kurze Leine
- Halsband
- Leckerchen
- Wasser zum Saufen für Ihren Hund
Voraussetzungen & Prüfungen (Mensch-Hund-Team)
- Teilnahme am Basisvortrag
- Erfolgreiche Statusaufnahme
- Erfolgreiche Teilnahme am Therapie-Besuchshund-Ausbildungskurs
- Vorlage der bestandenen Begleithunde-Prüfung (VDH e.V.)
Damit wir uns in der Therapie-Besuchshund-Ausbildung voll und ganz auf die Vermittlung der besonderen Fertigkeiten eines Therapie-Besuchshundes und die Besonderheiten seiner Einsatzbereiche konzentrieren können, setzen wir voraus, dass der zukünftige Therapie-Besuchshund bereits über einen Grundgehorsam auf dem Niveau der Begleithunde-Prüfung verfügt.
Alle am Therapie-Besuchshund-Kurs teilnehmenden Hunde haben somit ein ähnliches Erziehungsniveau. Kein Hund ist über- oder unterfordert. Dadurch verzichten wir auf ein unnötiges zeitliches Ausdehnen der Ausbildung und reduzieren die Kosten des Therapie-Besuchshund-Kurses.
Die erfolgreich abgelegte Begleithunde-Prüfung VDH e.V. ist behördlich anerkannt und bescheinigt eine Mindestanforderung an Erziehung und Gehorsam. Dies auch für den ganz normalen Alltag des Mensch-Hund-Teams, der aufgrund des Trainings wesentlich harmonischer wird.
Im Begleithunde-Kurs sowie in der Prüfung erwarten wir nicht, dass die Hunde wie „trainierte Schäferhunde“ laufen. Sie sollen sich ganz normal verhalten. Im Ergebnis haben wir gut erzogene Hunde, die zuverlässig hören und sich zu benehmen wissen.
Ja. Die Begleithunde-Prüfung (VDH e.V.) kann auch parallel zum Therapie-Besuchshund-Kurs in der Tierpsychologischen Hundeschule Marschall abgelegt werden. Die Hunde-Akademie Mandel e.V. richtet die Begleithunde-Prüfung aus.
Ausbildung – Inhalte, Orte, Abschluss
Die intensive Ausbildungszeit beträgt 9 Monate. Erwachsene Hunde und deren Besitzer werden innerhalb von 9 Monaten zu souveränen Therapie-Besuchshund-Teams ausgebildet.
Das Ziel sind intensiv ausgebildete Hunde mit einer hohen Toleranzschwelle und deren fachkundige Besitzer, die nach erfolgreichem Abschluss der Therapie-Besuchshund-Ausbildung ihren Hund in ehrenamtlicher Tätigkeit im sozialen Bereich einsetzen.
Die Hundebesitzer werden in Theorie und Praxis geschult und intensiv an ihre zukünftigen Aufgaben herangeführt. Die praktischen Trainingseinheiten finden in unterschiedlichen Institutionen statt.
Die Hospitationen und die ersten praktischen Einsätze finden in einer Grundschule, einem Seniorenheim und einer heilpädagogischen Einrichtung statt.
Die theoretische und praktische Prüfung zum Therapie-Besuchshund-Team findet in einer Schule statt und beschließt den Ausbildungskurs.
Nach der Statusaufnahme werden die Hunde in der stufenweise aufgebauten Ausbildung an ihre Tätigkeiten in Kindergärten, Grund- und Förderschulen, in heilpädagogischen Einrichtungen sowie Einrichtungen der Altenhilfe herangeführt.
Wir trainieren mit den Hunden ruhig, konsequent, mit klaren und fairen Regeln, gewaltfrei und mit positiver Verstärkung. Die Hunde werden nicht instrumentalisiert, sondern als Individuen angesehen und so behandelt. Sie dürfen bleiben, was sie sind, nämlich Hunde!
All diese Übungen und Tests sollen von den Hunden souverän und ohne massive Stressanzeichen durchlaufen werden.
Die Ausbildung erfolgt artgerecht, dabei strukturiert, konsequent und liebevoll.
Struktur im Einsatz (Ruhe/Interaktion)
Damit der Therapie-Besuchshund seine positive Wirkung erzielen kann, vermitteln wir den Teilnehmern der Therapie- Besuchshund-Ausbildung klare Strukturen. Die Hunde werden im Raum nicht sich selbst überlassen, was sie auf Dauer überfordern könnte.
Bewusst unterscheiden wir zwischen Ruhephasen des Hundes, bei denen die Hunde sich auf ihrer Ruhedecke befinden, und aktiven Phasen, bei denen die Hunde gezielt und unter Aufsicht mit den Kindern/Personen in Interaktion treten.
Die Hunde werden dabei an der Leine geführt und sind zu jedem Zeitpunkt kontrollierbar. Weil die Interaktion gezielt, unter Aufsicht und sicher gestaltet werden soll – für besuchte Personen, Hund und Besitzer.
Ja. Selbst in den Ruhephasen des Hundes bleibt seine Anwesenheit nicht ohne Wirkung. Denn durch seine bloße Präsenz auf der Ruhedecke sorgt er für Ruhe und Entspannung im Raum. Die Kinder/Personen sind mit Konzentration bei der Sache.
Dieses Konzept entspricht unserem Verständnis von Verantwortung – Verantwortung für die besuchte Person, für den Hund und selbstverständlich auch für den Hundebesitzer.
Rezertifizierung (jährlich)
Um die Weiterentwicklung des Hundes in seiner Aufgabe auch nach bestandener Therapie-Besuchshund-Prüfung zu begleiten und das Mensch-Hund-Team in Zukunft beratend und präventiv zu unterstützen, führt die Tierpsychologische Hundeschule Marschall jährlich eine Rezertifizierung durch.
Diese dient dem Schutz des Hundes, des Hundebesitzers und natürlich den zu besuchenden Personen und um Wesensveränderungen rechtzeitig erkennen bzw. verhindern zu können!
Die praktische Überprüfung findet vor Ort in einer unserer Kooperations-Schulen statt.
„Was passiert nach der Ausbildung?“
Die Therapie-Besuchshund-Ausbildung bewirkt, dass sich die Hunde in ihrer Leistung steigern und ein souveräneres Verhalten zeigen.
Das Vertrauen zum Besitzer wächst, da die Hunde langsam und bedacht an die Belastungsübungen herangeführt werden. Sie bekommen die Möglichkeit des Erlebens und des Dazulernens. Sie wachsen mit ihren Aufgaben.
Dies zu beobachten ist für alle Beteiligten immer wieder faszinierend und so mancher Besitzer wird über seinen Hund staunen.
Organisatorisches & Abgrenzung
Wir bilden ausschließlich Therapie-Besuchshund-Teams aus, bestehend aus einem in der Familie lebenden Hund und seiner Bezugsperson, in der Regel seinem Besitzer.
Nein. Es werden keine Hunde zur stationären Ausbildung aufgenommen.
Nein. Es werden keine fertig ausgebildeten Therapie-Besuchshunde verkauft oder verliehen.
Kontakt & nächste Schritte
Sollten wir Sie mit unserer Motivation angesteckt oder neugierig gemacht haben, so freuen wir uns, wenn Sie sich an uns wenden.
Gerne senden wir Ihnen unsere detaillierten Therapie-Besuchshund-Ausbildungsinformationen und unsere aktuelle Planung für den nächsten Therapie-Besuchshund-Kurs zu. Bitte melden Sie sich erst nach deren Durchsicht zur Statusaufnahme an.
Bei Interesse oder Fragen setzen Sie sich bitte direkt mit uns in Verbindung:
E-Mail: info@ths-marschall.de
Telefon: 0671-20786611
Letzte Unsicherheit beseitigt?
Haben Sie noch offene Fragen oder möchten Sie direkt loslegen?
Wir beraten Sie gerne persönlich oder senden Ihnen alle Details zu.
E-Mail: info@ths-marschall.de
Telefon: 0671-20786611

ZUGELASSEN NACH:

GEPRÜFT DURCH:

MITGLIED IM:

SCHULHUND RLP:

Isabel Marschall

Als Inhaberin der Tierpsychologischen Hundeschule Marschall widme ich mich, Isabel Marschall, schon seit über 30 Jahren der Ausbildung und Erziehung von Hunden – ob Rasse oder Mix, Welpe, Junghund oder Senior, Familien- oder Problemhund spielt dabei für mich keine Rolle.
Jedes Mensch-Hund-Team wird von mir ganz individuell beraten, geführt und betreut. Dies vom Welpen bis zum anerkannten Begleithund, Therapie-Besuchs- oder Schulhund RLP.

AUSGEZEICHNET Basierend auf 120 Bewertungen Gepostet auf Daniel Mayer14 Februar 2026 Wir sind auf 2. Bildungsweg mit unserem Hund zu Frau Marschall gekommen und absolut begeistert. Endlich eine Hundeschule mit Konzept, Sinn und Verstand! Die Übungseinheiten bereichern unsere Hund-Herrchen Beziehung ungemein und die Lernerfolge sprechen für Marschall!Gepostet auf Laura Schneider5 Februar 2026 Ich habe meinen Labradorrüden vor genau zehn Jahren bei der Tierpsychologische Hundeschule Marschall ausgebildet und ich würde es jederzeit wieder genauso machen. Ich komme aus Hessen und bin damals fast wöchentlich anderthalb Stunden hin und anderthalb Stunden zurück gefahren. Diese Strecke war jede einzelne Fahrt wert. Ich bin Frau Marschall unheimlich dankbar für ihre Haltung, ihre große Expertise, ihr tiefes Wissen und vor allem dafür, wie sie es schafft, Menschen wirklich für die Mensch-Hund-Beziehung zu begeistern. Bei ihr geht es nicht um schnelle Lösungen, sondern um echtes Verstehen, vom Hund, aber auch von sich selbst. Bis heute erlebe ich im Alltag mit meinem inzwischen zehnjährigen Labrador, wie sehr sich das Dranbleiben gerade in den ersten zwei Jahren auszahlt. Und auch danach: immer wieder üben, auffrischen, reflektieren. Genau das macht den Unterschied. Ich habe heute einen entspannten, ausgeglichenen Hund, der super an der Leine geht, sich kaum für andere Hunde interessiert und aufmerksam bei mir ist – und das kommt nicht von ungefähr. Besonders wertvoll war für mich auch, wie viel ich über mich selbst gelernt habe: Wie wirke ich auf meinen Hund? Welche Signale sende ich aus? Wie klar bin ich eigentlich? Diese Reflexion hat mich damals sehr geprägt und tut es bis heute. Diese Hundeschule ist die beste, die ich kenne. Man lernt hier nicht nur unglaublich viel über Hunde und ihre Bedürfnisse, sondern auch über sich selbst. Mit Frau Marschall hat man eine sehr kompetente, hilfsbereite und zugewandte Ansprechpartnerin an der Seite, der man Herausforderungen schildern kann und die gemeinsam mit einem an Lösungen arbeitet. Am wichtigsten ist dabei eines: das eigene Durchhaltevermögen. Hundeerziehung, gerade in der Junghundphase, ist anstrengend. Aber genau dort lohnt es sich, dranzubleiben. Denn diese Investition zahlt sich aus, wenn man später einen wirklich entspannten und ausgeglichenen Hund an seiner Seite haben möchte. Eine ganz klare Empfehlung von Herzen.Gepostet auf Luisa Kossmann13 Januar 2026 Wir sind seit 2009 mit unseren Golden Retrievern in der Hundeschule Marschall – aktuell schon mit dem dritten Hund – und könnten uns keine bessere Begleitung wünschen. Mit viel Herz, Erfahrung und Geduld wird hier auf jedes Mensch-Hund-Team individuell eingegangen. Wir fühlen uns seit all den Jahren rundum wohl und kommen immer wieder gerne. Absolute Empfehlung!Gepostet auf Martin11 Januar 2026 Sehr zu empfehlen ProfessionellGepostet auf lucky30 November 2025 Ich habe ab Anfang 2024 mit meinem damals 7-jährigen Hund Lucky aus dem Tierschutz die Hundeschule von Frau Marschall besucht. Angefangen mit Einzeltraining und Junghundekurs, haben wir die aufeinander abgestimmten Kurse, Vorträge, Stadttraining und Workshops besucht, bis hin zur erfolgreich abgelegten Begleithunde-Prüfung. Die Kurse bauen sinnvoll aufeinander auf und finden auf einem sehr gepflegten und schön angelegten Trainingsgelände statt. Frau Marschall ist stets hochmotiviert, macht klare Ansagen und gibt ehrliches Feedback. Dank dem gut strukturierten Erziehungskonzept ist aus unserem pöbelnden, anspringenden und aufgeregten Tierschutz-Hund „auf dem zweiten Bildungsweg“ mittlerweile ein wohlerzogener Alltagsbegleiter geworden, mit dem wir auch schwierige Situationen souverän meistern können. Wir werden auch weiterhin konsequent trainieren und dranbleiben.☺️ Vielen Dank für die tolle Unterstützung A. Peter mit LuckyGepostet auf Gabi B.11 November 2025 Wir sind seit sechs Monaten mit unserer Hündin bei Frau Marschall. Begonnen haben wir mit dem Welpenkurs und sind mittlerweile im Junghunde Kurs. Frau Marschall ist eine sehr kompetente, sehr gut strukturierte und in ihrer Erklärung sehr klare Hundetrainerin. In jeder schwierigen Situation konnte sie uns sehr gut helfen. Auch bei individuellen Problemen nimmt sie sich für jeden Zeit und hat uns sehr gut beraten. Wir freuen uns auf die nächsten Kursstunden und sind sehr glücklich mit der Entwicklung unseres Hundes. Die Hundeschule können wir zu 100 % empfehlen.Gepostet auf Anna-Lena Augustin1 November 2025 Wir können Isabell und ihre Hundekurse nur wärmstens weiterempfehlen! Sie gestaltet den Unterricht mit viel Herz und Fachwissen. Die Kurse bauen sinnvoll aufeinander auf, und die Übungen tauchen in den folgenden Stunden immer wieder auf – manchmal ganz unerwartet, sodass man sich denkt: Hoffentlich klappt das noch! Ihre Erfahrung im Umgang mit Hunden ist beeindruckend, und auch der dazugehörige Hundeshop ist einfach toll. Isabell steht einem stets mit Rat, Tipps und Tricks zur Seite und hat für jedes Problem eine Lösung parat.Gepostet auf Stephanie T1 November 2025 Wir sind auf Empfehlung zu Frau Marschall gekommen und haben keinen Tag bereut.....🩵 wir haben uns einen 4 Monate alten Hund aus dem Tierschutz geholt, welcher ein echter Angsthund war. Nach anfänglichen Problemen stand uns Frau Marschall zu jeder Zeit auch telefonisch zur Seite und unterstützte uns mit Max professionell und kompetent. Wir haben den Welpenkurs, Junghundekurs, den Pupertätskurs und Sinnvolle Spaziergänge mit Max besucht, waren in der Spielstunde und haben viel über uns und den Hund gelernt, ich war auch in einigen Vorträgen von Frau Marschall wo man zusätzlich noch einiges lernen kann. Frau Marschall redet nicht groß um den Brei herum und alle Kurse haben Hand und Fuß, ich kam mit ihrer klaren Art immer super zurecht. Wir sind ja nicht im Kuschelkurs und wollen was lernen (-; Und genau das tut man in ihren Kursen Kann die Hundeschule jedem empfehlen!!








