Schulbesuchshund-Ausbildung in Rheinland-Pfalz

Die Tierpsychologische Hundeschule Marschall bietet im Bereich der tiergestützten Aktivität die besondere und intensive Ausbildung zum Schulbesuchshund-Team für Kindergärten, Grund- und Förderschulen sowie weiterführende Schulen an.

Unser kompakter Schulbesuchshund-Ausbildungskurs entspricht den Ausbildungsempfehlungen des Arbeitskreises Schulhund Rheinland-Pfalz und somit auch dem Pädagogischen Landesinstitut RLP. Der Kurs ist vom Pädagogischen Landesinstitut RLP den dienstlichen Interessen dienend anerkannt.

Ziel ist ein souveränes Team (Hund + Erzieher/Fachkraft/Integrationskraft), das sicher, freundlich und kontrolliert in Kindergärten und Schulen arbeiten kann – ohne Überforderung des Hundes.

Kurzüberblick

  • Ausbildungsdauer: 9 Monate
  • Team-Konzept: Der Hund arbeitet nicht allein, sondern immer zusammen mit seiner Bezugsperson als festes Team.
  • Startvoraussetzung: Eignungsabklärung vorab (Statusaufnahme/Eignungstest).
  • Grundniveau: Gehorsam auf Begleithunde-Niveau (Begleithunde-Prüfung als Voraussetzung zur Prüfung).
  • Einsatzart: Punktueller Einsatz als Ergänzung zum Unterricht, durchgehend an der Leine.
  • Zielgruppe: Erzieher, Fachkräfte und Integrationskräfte (nicht im regulären Schuldienst).

Mögliche Einsatzbereiche nach der Ausbildung

  • Kindergärten / Kindertagesstätten (Kitahund)
  • Grundschulen
  • Förderschulen
  • Weiterführende Schulen
  • Lese-AG / Lesehund
  • Hunde-AG
  • Ergänzung zum Unterricht

Warum eine fundierte Ausbildung wichtig ist

Hunde werden immer häufiger in Kitas und Schulen eingesetzt. Oft werden ungeschulte und ungeprüfte Hunde eingesetzt, die mit ihrer Aufgabe überfordert sind. Um dies zu verhindern, ist eine fachkundige und intensive Ausbildung von Schulbesuchshunden unbedingt erforderlich.

Der Hund soll seiner Aufgabe als Schulbesuchshund gerecht werden, aber sein Einsatz darf nie zu seinen Lasten gehen. Dies ist uns ein besonderes Anliegen.

Bedingungen zur Teilnahme (Statusaufnahme 2026)

Statusaufnahme / Eignungsbeurteilung

Vor der Teilnahme am Ausbildungskurs findet eine Statusaufnahme statt: theoretische Einleitung zum Schulbesuchshund-Kurs, Statusaufnahme und individuelle Beurteilung des Hundes bezüglich der Tauglichkeit zum Schulbesuchshund.

Nächster Termin

  • Datum: Fr., 27.02.2026
  • Uhrzeit: 14:00 – 17:30 Uhr

Kosten & Zahlung

  • 80 € pro Mensch-Hund-Team
  • Bitte rechtzeitig vorab überweisen (eine Woche vorher)

Bitte fordern Sie zuerst die Ausbildungsunterlagen für den Kurs 2026 an und melden Sie sich erst nach deren Durchsicht zur Statusaufnahme an.

  • Vorherige Anmeldung
  • Versicherungsbestätigung zur Hundehalter-Haftpflichtversicherung
  • Aktuelles Gesundheitszeugnis (nicht älter als 4 Wochen)
  • Fristgerechte Zusendung der Unterlagen per Mail (eine Woche vorher)
  • Hundedecke
  • 1–2 Spielzeuge
  • Kurze Leine, Halsband
  • Leckerchen
  • Wasser für den Hund
  • Versicherungsbestätigung – Download
  • Gesundheitsbescheinigung – Download

Erklärung der Ausbildung & Ablauf

Was ist ein Schulbesuchshund-Team?

Der Schulbesuchshund gehört zum Bereich der tiergestützten Aktivität. Er tritt nicht allein auf, sondern immer zusammen mit seinem Besitzer als festes Team. Er wird als Ergänzung zum Unterricht im punktuellen Einsatz und mit Publikumswechsel eingesetzt.

Der Schulbesuchshund wird von Erziehern, Fachkräften und Integrationskräften im nicht regulären Schuldienst eingesetzt. Aufgrund dessen ist der Hund durchgehend an der Leine zu führen.

Der Schulbesuchshund kann vielseitig eingesetzt werden, z.B. als:

  • Kitahund in Kindertagesstätten
  • Lesehund zur Leseförderung
  • AG-Hund in Schulen
  • Aktive Einbindung in den Unterricht
  • Behutsame Heranführung von Kindern an das Thema Hund
  • Erfahrungssammlung im positiven Umgang mit Haustieren

Der Hund wird im Klassenraum nicht sich selbst überlassen, sondern geführt und kontrollierbar gehalten. Ein zentrales Element ist die bewusste Trennung von Ruhephasen (auf der Decke) und aktiven Phasen (gezielte, angeleitete Interaktion) – so entsteht Wirkung ohne Dauerstress.

Selbst in den Ruhephasen bleibt die Anwesenheit des Hundes nicht ohne Wirkung. Durch seine bloße Präsenz auf der Ruhedecke sorgt er für Ruhe und Entspannung im Klassenraum. Die Kinder sind mit Konzentration bei der Sache.

Die intensive Ausbildungszeit beträgt 9 Monate. Erwachsene Hunde und deren Besitzer werden zu souveränen Schulbesuchshund-Teams ausgebildet.

Die Ausbildung ist stufenweise aufgebaut und führt Hund und Halter realitätsnah an typische Situationen in Kindergärten und Schulen heran. Trainiert wird ruhig, konsequent, mit klaren und fairen Regeln, gewaltfrei und mit positiver Verstärkung.

Die Hunde werden nicht instrumentalisiert, sondern als Individuen angesehen und so behandelt. Sie dürfen bleiben, was sie sind, nämlich Hunde!

Die Hundebesitzer werden in Theorie und Praxis geschult und intensiv an ihre zukünftigen Aufgaben herangeführt.

Um den Schulbesuchshund regelmäßig einsetzen zu können ohne ihn dabei zu überfordern, muss der Besitzer lernen, seinen Hund zu lesen. Kleinste und fast unscheinbare körpersprachliche Signale geben Aufschluss darüber, wie es dem Hund im jetzigen Augenblick geht, ob er gestresst ist oder ob ihn die Situation beginnt zu überfordern.

Der Besitzer trägt in den Einsätzen die Verantwortung für das Wohl seines Hundes. Er muss z.B. entscheiden, ob eventuell ein Einsatz frühzeitig beendet werden muss, weil die aktuelle Situation zu anstrengend für den Hund ist.

Dies alles hat zum Ziel, dass auch der Hund Freude an seiner „Arbeit“ hat und auch er einen Gewinn aus seiner sozialen Aufgabe ziehen kann.

Praktische Einsätze

Die praktischen Trainingseinheiten – Hospitationen und erste praktische Schulbesuchshund-Einsätze – finden in unterschiedlichen Schulen statt.

Die theoretische und praktische Prüfung zum Schulbesuchshund-Team findet ebenfalls in einer Grundschule statt und beschließt den Schulbesuchshund-Ausbildungskurs.

Nach der Statusaufnahme werden die Hunde in der stufenweise aufgebauten Ausbildung an ihre Tätigkeiten in Kindergärten, Grund-, Förder- sowie weiterführenden Schulen herangeführt.

Alle Übungen und Tests sollen von den Hunden souverän und ohne massive Stressanzeichen durchlaufen werden.

Ausschlusskriterien:

  • Aggressives Verhalten: Führt zu sofortigem Ausschluss
  • Ängstliches Verhalten: Zeigt Überforderung und Ungeeignetheit

Damit wir uns in der Schulbesuchshund-Ausbildung voll und ganz auf die Vermittlung der besonderen Fertigkeiten eines Schulbesuchshundes und die Besonderheiten seiner Einsatzbereiche konzentrieren können, setzen wir voraus, dass der zukünftige Schulbesuchshund bereits über einen Grundgehorsam auf dem Niveau der Begleithunde-Prüfung verfügt.

Die Begleithunde-Prüfung (VDH e.V.) ist zur Zulassung zur Schulbesuchshund-Prüfung erforderlich und kann parallel vorbereitet/abgelegt werden.

Warum Hundeschule Marschall?

  • Anerkannte Ausbildung: Unser Schulbesuchshund-Kurs ist vom Pädagogischen Landesinstitut RLP den dienstlichen Interessen dienend anerkannt und entspricht den Ausbildungsempfehlungen des Arbeitskreises Schulhund Rheinland-Pfalz.

  • Erfahrung & Fokus: Strukturierte und intensive Ausbildung von Schulbesuchshund-Teams für Kindergärten und Schulen.

  • Haltung: Artgerecht, strukturiert, konsequent und liebevoll; der Hund darf „Hund bleiben“ und wird mit seinen individuellen Bedürfnissen ernst genommen.

  • Haltung: Artgerecht, strukturiert, konsequent und liebevoll; der Hund darf „Hund bleiben“ und wird mit seinen individuellen Bedürfnissen ernst genommen.

  • Verantwortung: Der Einsatz darf nie zu Lasten des Hundes gehen; der Besitzer lernt, Stresssignale zu erkennen und im Zweifel Einsätze zu beenden.

  • Qualitätssicherung: Jährliche Rezertifizierung nach bestandener Prüfung (praktische Überprüfung vor Ort in einer Kooperations-Schule) zum Schutz von Hund, Besitzer und Kindern. Der Arbeitskreis Schulhund Rheinland-Pfalz empfiehlt ausdrücklich eine regelmäßige Rezertifizierung!

  • Zielgruppe: Speziell für Erzieher, Fachkräfte und Integrationskräfte, die mit ihrem Hund zu einem echten Team zusammenwachsen möchten.

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Häufig gestellteFragen

Allgemeines & Einordnung

Der Schulbesuchshund gehört zum Bereich der tiergestützten Aktivität. Er wird als Ergänzung zum Unterricht von Erziehern, Fachkräften und Integrationskräften im nicht regulären Schuldienst eingesetzt. Er tritt niemals alleine auf, sondern immer zusammen mit seinem Besitzer als festes Mensch-Hund-Team.

Nein, ein Schulbesuchshund arbeitet immer zusammen mit seinem Besitzer als festes Team. Es gehört zum Konzept der Ausbildung, dass der Hund nicht alleine auftritt.

Die Ausbildung richtet sich an Erzieher, Fachkräfte und Integrationskräfte, die mit ihrem Hund gemeinsam diese intensive Ausbildung durchlaufen möchten, um mit ihm zu einem wirklichen Team, basierend auf Bindung und Vertrauen, zusammenzuwachsen.

Mögliche Einsatzbereiche sind:

  • Kindergärten / Kindertagesstätten
  • Grundschulen
  • Förderschulen
  • Weiterführende Schulen
  • Lese-AG oder Hunde-AG
  • Als Ergänzung zum Unterricht

Die Anwesenheit des Schulbesuchshundes verbessert die Atmosphäre im Klassenraum und an der Institution. Der Hund bildet eine Brücke zwischen Kinder und Erzieher/Lehrer und unterstützt diese damit in vielerlei Hinsicht. Das soziale Lernen und das Miteinander in der Gruppe werden gestärkt und das Verantwortungsbewusstsein des einzelnen Kindes wird gefördert.

Ja. Unser Schulbesuchshund-Kurs ist vom Pädagogischen Landesinstitut RLP den dienstlichen Interessen dienend anerkannt und entspricht den Ausbildungsempfehlungen des Arbeitskreises Schulhund Rheinland-Pfalz.

Arbeitskreis Schulhund Rheinland-Pfalz: https://www.schulhund.bildung-rp.de/

Der Arbeitskreis ist als Service-Einrichtung an das Pädagogische Landesinstitut des Landes Rheinland-Pfalz angebunden und inhaltlich beauftragt durch das MBWWK.

Wirkung & Nutzen („Warum das Ganze?“)

Der Schulbesuchshund trägt – bereits durch seine bloße Anwesenheit – zu einer Steigerung der Konzentrationsfähigkeit bei. Er lenkt nicht vom Unterricht ab, sondern sorgt vielmehr für eine angenehme und entspannte Lernatmosphäre.

Von den Kindern wird der Schulbesuchshund als ein vollwertiges Mitglied der Gruppe anerkannt und behandelt. Die Kinder übernehmen Verantwortung für ihn, was sich positiv auf das Sozialverhalten der Kinder auswirkt.

Darüber hinaus bringt der Schulbesuchshund Freude in den Schulalltag und steigert die Motivation und Lernbereitschaft der Kinder. Insbesondere an Grund- und Förderschulen stellt der Einsatz eines Schulbesuchshund-Teams eine Bereicherung des Schulalltags dar.

Der Schulbesuchshund fördert:

  • Empathie
  • Rücksichtnahme
  • Selbstvertrauen
  • Abbau von Ängsten
  • Reduzierung von Aggressivität
  • Motivation zur Lern- und Leistungsbereitschaft
  • Konzentrationsfähigkeit des einzelnen Kindes

Hunde können mit ihrer bloßen Anwesenheit „Türen öffnen“ und „Brücken bauen“. Sie unterstützen somit die Gesprächsbereitschaft der Kinder – sowohl bei Kindern als auch Erwachsenen. Sie sind unvoreingenommen, bewerten nicht und nehmen jeden Menschen so, wie er ist.

Ein Schulbesuchshund:

  • Schenkt Aufmerksamkeit
  • Hört zu
  • Sucht Nähe und Körperkontakt
  • Versprüht positive Energie
  • Ist stets gut gelaunt
  • Nimmt jedes Kind so wie es ist
  • Ist unvoreingenommen
  • Bewertet und beurteilt nicht
  • Ist offen und freundlich

Kurz gesagt: Er schenkt Freude!

Des Menschen bester Freund ist bekanntlich der Hund. Er berührt den Menschen im Herzen, stellt sich vorbehaltlos auf ihn ein, will ihm gefallen und liebt ihn bedingungslos.

Dass der Hund dies auf eine ganz natürliche Art und Weise, echt und unverblümt schafft – mit einer Natürlichkeit, die in der heutigen Gesellschaft immer mehr abhanden kommt. Wir möchten Kindern den Kontakt zu einem solch wertvollen Kommunikationspartner ermöglichen.

Motivation & Haltung (Philosophie)

Die Bedeutung des Hundes als Co-Pädagoge und die daraus erwachsenden Möglichkeiten, die der Hund im Unterricht bietet, werden immer mehr erkannt. So kommt es, dass Hunde immer häufiger in Kitas und an Schulen eingesetzt werden.

Oft werden ungeschulte und ungeprüfte Hunde eingesetzt, die mit ihrer Aufgabe überfordert sind. Um dies zu verhindern, ist eine fachkundige und intensive Ausbildung von Schulhunden unbedingt erforderlich.

Der Hund soll seiner Aufgabe gerecht werden, aber der Einsatz darf nie zu seinen Lasten gehen. Das Wohl des Hundes hat absolute Priorität – dies ist der Hundeschule ein besonderes Anliegen.

Im Mittelpunkt der Ausbildung steht der Hund, den wir als Tier mit seinen arttypischen und individuellen Bedürfnissen und Motivationen wahrnehmen.

Wir Menschen nehmen den Hund in unsere Gesellschaft auf. Unsere Aufgabe ist es, den Hund so zu erziehen, dass er hineinpasst und dabei ein Hund bleiben darf. Wir sollten dies so tun, dass er versteht, was wir von ihm wollen und erwarten.

Er lässt uns Mensch sein und wir sollten ihn Hund sein lassen. Nur unter Berücksichtigung seiner Bedürfnisse kann der Hund artgerecht und zufrieden im „Menschenrudel“ leben.

Der Besitzer trägt die Verantwortung für das Wohl des Hundes. Er muss Stress/Überforderung erkennen (auch an kleinsten körpersprachlichen Signalen) und ggf. entscheiden, einen Einsatz frühzeitig zu beenden, weil die aktuelle Situation zu anstrengend für den Hund ist.

Die Hundebesitzer benötigen ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen – zum einen bezüglich ihres Hundes, zum anderen bezüglich ihres Umfeldes, denn der Einsatz als Schulhund-RLP soll niemals auf Kosten des Hundes gehen.

Das Ziel sind intensiv ausgebildete Hunde mit einer hohen Toleranzschwelle und deren fachkundige Besitzer, die nach erfolgreichem Abschluss der Schulbesuchshund-Ausbildung ihren Hund einsetzen.

Dies alles hat zum Ziel, dass auch der Hund Freude an seiner „Arbeit“ hat und auch er einen Gewinn aus seiner sozialen Aufgabe ziehen kann.

Voraussetzungen & Eignung (Hund)

Es empfiehlt sich, mit Hunden ab einem Alter von 12 Monaten die Schulbesuchshund-Ausbildung zu beginnen. Vorher sollten die Weichen in Richtung Schulbesuchshund gestellt werden. Das bedeutet, dass in den Monaten zuvor das Augenmerk auf den Gehorsam und den positiven Umgang mit Menschen und Artgenossen gerichtet wird.

Nein. Es gibt keine pauschalen Regeln, die darüber entscheiden, ob ein Hund zum Schulbesuchshund geeignet ist. Wir denken nicht in Rassen, sondern in Charakteren und Wesenseigenschaften.

Die Individualität jedes einzelnen Hundes entscheidet darüber, ob er das Rüstzeug mitbringt, um ein guter Schulbesuchshund zu werden.

Ihr Hund kann ein Mischling sein, er muss keiner besonderen Rasse angehören oder eine Mindest- bzw. Maximalgröße besitzen. Der spätere Einsatzbereich als Schulbesuchshund ist mitentscheidend.

Zu Beginn des Schulbesuchshund-Ausbildungskurses sollte die Grundausbildung des Hundes weitestgehend abgeschlossen sein und sich auf dem Niveau der Begleithunde-Ausbildung befinden oder bereits mit der erfolgreich abgeschlossenen Begleithunde-Prüfung abgerundet sein.

Das Ausbildungsniveau jedes einzelnen Mensch-Hund-Teams wird zu Beginn des Schulbesuchshund-Ausbildungskurses in einem Erstgespräch und der Statusaufnahme über den erzieherischen Ist-Zustand ermittelt.

Sollte Ihr Hund gewisse Anforderungen noch nicht erfüllen, so bedeutet dies natürlich nicht, dass er als Schulbesuchshund ungeeignet ist. Auch Hunde im erwachsenen Alter können sich noch weiterentwickeln und vieles dazulernen.

Gerne unterstützen wir Sie dabei, sich und Ihren Hund in Form von Einzel- oder Kursstunden auf die Statusaufnahme vorzubereiten. Umso früher Sie das Verhalten Ihres Hundes in die richtigen Bahnen lenken, desto besser.

Aggressives Verhalten: Keinesfalls dürfen die Hunde Anzeichen von aggressivem Verhalten zeigen. Dies würde zu
einem sofortigen Ausschluss führen.

Ängstliches Verhalten: Die Hunde dürfen bestimmten Situationen ausweichen, aber kein ängstliches Verhalten zeigen.
Ängstliches Verhalten würde zeigen, dass der Hund mit diesen Situationen überfordert ist und als Schulbesuchshund ungeeignet ist.

Der Einsatz des Schulbesuchshundes darf nicht auf dessen Kosten gehen, denn nicht jeder liebenswürdige Hund ist zum Schulbesuchshund geeignet.

Der Anspruch an solch einen Hund ist hoch und wird nicht von jedem Hund regelmäßig erfüllt. An die Hunde werden hohe Anforderungen gestellt, auf die sie intensiv vorbereitet und überprüft werden.

Das Wohl des Hundes steht im Fokus und erhält damit eine wichtige Bedeutung, bevor wir mit der Ausbildung zum Schulbesuchshund beginnen.

Das bedeutet, es werden nur Hunde zur Schulbesuchshund-Ausbildung zugelassen, die geeignete charakterliche Grundvoraussetzungen in Bezug auf Belastbarkeit und Sensibilität mitbringen.

Um diese festzustellen, folgt nach einem Erstgespräch die Statusaufnahme. Die Statusaufnahme soll abschließend zeigen, ob der Hund für diese anspruchsvolle Aufgabe ausgebildet werden kann.

Statusaufnahme (Eignungstest) – Ablauf & Formalien

Theoretische Einleitung zum Schulbesuchshund-Kurs, Statusaufnahme und individuelle Beurteilung des Hundes bezüglich der Tauglichkeit zum Schulbesuchshund.

Um diese festzustellen, folgt nach einem Erstgespräch die Statusaufnahme. Die Statusaufnahme soll abschließend zeigen, ob der Hund für diese anspruchsvolle Aufgabe ausgebildet werden kann.

Jeder Hund durchläuft die Statusaufnahme zur Beurteilung der Charaktere und Wesenseigenschaften.

Damit Sie die detaillierten Schulbesuchshund-Ausbildungsinformationen und die aktuelle Planung für den nächsten Schulbesuchshund-Kurs kennen. Bitte melden Sie sich erst nach deren Durchsicht zur Statusaufnahme an.

  • Versicherungsbestätigung zur Hundehalter-Haftpflichtversicherung
  • Aktuelles Gesundheitszeugnis (nicht älter als 4 Wochen)
  • Die Vordrucke der Formulare finden Sie zum Download

Beides soll eine Woche vorher erfolgen:

  • Kosten: 80 € pro Mensch-Hund-Team – bitte eine Woche vorher überweisen
  • Formulare bitte eine Woche vorher per Mail zusenden

Bitte bringen Sie folgendes Trainingszubehör mit:

  • Hundedecke
  • 1-2 Spielzeuge
  • Kurze Leine
  • Halsband
  • Leckerchen
  • Wasser zum Saufen für Ihren Hund

Voraussetzungen & Prüfungen (Mensch-Hund-Team)

  • Teilnahme am Basisvortrag
  • Erfolgreiche Statusaufnahme
  • Erfolgreiche Teilnahme am Schulbesuchshund-Ausbildungskurs
  • Vorlage der bestandenen Begleithunde-Prüfung (VDH e.V.)

Damit wir uns in der Schulbesuchshund-Ausbildung voll und ganz auf die Vermittlung der besonderen Fertigkeiten eines Schulbesuchshundes und die Besonderheiten seiner Einsatzbereiche konzentrieren können, setzen wir voraus, dass der zukünftige Schulbesuchshund bereits über einen Grundgehorsam auf dem Niveau der Begleithunde-Prüfung verfügt.

Alle am Schulbesuchshund-Kurs teilnehmenden Hunde haben somit ein ähnliches Erziehungsniveau. Kein Hund ist über- oder unterfordert. Dadurch verzichten wir auf ein unnötiges zeitliches Ausdehnen der Ausbildung und reduzieren die Kosten des Schulbesuchshund-Kurses.

Die erfolgreich abgelegte Begleithunde-Prüfung VDH e.V. ist behördlich anerkannt und bescheinigt eine Mindestanforderung an Erziehung und Gehorsam. Dies auch für den ganz normalen Alltag des Mensch-Hund-Teams, der aufgrund des Trainings wesentlich harmonischer wird.

Im Begleithunde-Kurs sowie in der Prüfung erwarten wir nicht, dass die Hunde wie „trainierte Schäferhunde“ laufen. Sie sollen sich ganz normal verhalten. Im Ergebnis haben wir gut erzogene Hunde, die zuverlässig hören und sich zu benehmen wissen.

Ja. Die Begleithunde-Prüfung (VDH e.V.) kann auch parallel zum Schulhund-RLP-Kurs in der Tierpsychologischen Hundeschule Marschall abgelegt werden. Die Hunde-Akademie Mandel e.V. richtet die Begleithunde-Prüfung aus.

Ausbildung – Inhalte, Orte, Abschluss

Die intensive Ausbildungszeit beträgt 9 Monate. Erwachsene Hunde und deren Besitzer werden innerhalb von 9 Monaten zu souveränen Schulbesuchshund-Teams ausgebildet.

Das Ziel sind intensiv ausgebildete Hunde mit einer hohen Toleranzschwelle und deren fachkundige Besitzer, die nach erfolgreichem Abschluss der Schulbesuchshund-Ausbildung ihren Hund einsetzen.

Die Hundebesitzer werden in Theorie und Praxis geschult und intensiv an ihre zukünftigen Aufgaben herangeführt.

Die praktischen Trainingseinheiten – Hospitationen und erste praktische Schulbesuchshund-Einsätze – finden in unterschiedlichen Schulen statt.

Die theoretische und praktische Prüfung zum Schulbesuchshund-Team findet in einer Grundschule statt und beschließt den Schulbesuchshund-Ausbildungskurs.

Nach der Statusaufnahme werden die Hunde in der stufenweise aufgebauten Ausbildung an ihre Tätigkeiten in Kindergärten, Grund-, Förder- sowie weiterführenden Schulen herangeführt.

Wir trainieren mit den Hunden ruhig, konsequent, mit klaren und fairen Regeln, gewaltfrei und mit positiver Verstärkung.
Die Hunde werden nicht instrumentalisiert, sondern als Individuen angesehen und so behandelt. Sie dürfen bleiben, was sie sind, nämlich Hunde!

All diese Übungen und Tests sollen von den Hunden souverän und ohne massive Stressanzeichen durchlaufen werden.

Die Ausbildung erfolgt artgerecht, dabei strukturiert, konsequent und liebevoll.

Struktur im Einsatz (Ruhe/Interaktion)

Damit der Schulbesuchshund seine positive Wirkung erzielen kann, vermitteln wir den Teilnehmern der Schulbesuchshund-Ausbildung klare Strukturen. Die Hunde werden im Klassenraum nicht sich selbst überlassen, was sie auf Dauer überfordern könnte.

Bewusst unterscheiden wir zwischen Ruhephasen des Hundes, bei denen die Hunde sich auf ihrer Ruhedecke befinden, und aktiven Phasen, bei denen die Hunde gezielt und unter Aufsicht mit den Kindern in Interaktion treten.

Die Hunde werden dabei an der Leine geführt und sind zu jedem Zeitpunkt kontrollierbar. Aufgrund des Konzepts ist der Hund durchgehend an der Leine zu führen.

Weil die Interaktion gezielt, unter Aufsicht und sicher gestaltet werden soll – für Kinder, Hund und Besitzer.

Ja. Selbst in den Ruhephasen des Hundes bleibt seine Anwesenheit nicht ohne Wirkung. Denn durch seine bloße Präsenz auf der Ruhedecke sorgt er für Ruhe und Entspannung im Klassenraum. Die Kinder sind mit Konzentration bei der Sache und die Lehrer können sich mit ungeteilter Aufmerksamkeit den Schülern widmen.

Dieses Konzept entspricht unserem Verständnis von Verantwortung – Verantwortung für die Kinder, für den Hund und selbstverständlich auch für den Hundebesitzer.

Rezertifizierung (jährlich)

Um die Weiterentwicklung des Hundes in seiner Aufgabe auch nach bestandener Schulbesuchshund-Prüfung zu begleiten und das Mensch-Hund-Team in Zukunft beratend und präventiv zu unterstützen, führt die Tierpsychologische Hundeschule Marschall jährlich eine Rezertifizierung durch.

Diese dient dem Schutz des Hundes, des Hundebesitzers und natürlich den Kindern. Der Arbeitskreis Schulhund Rheinland-Pfalz empfiehlt ausdrücklich eine regelmäßige Rezertifizierung, um Wesensveränderungen rechtzeitig erkennen bzw. verhindern zu können!

Die praktische Rezertifizierung findet vor Ort in einer unserer Kooperations-Schulen statt.

„Was passiert nach der Ausbildung?“

Die Schulbesuchshund-Ausbildung bewirkt, dass sich die Hunde in ihrer Leistung steigern und ein souveräneres Verhalten zeigen.

Das Vertrauen zum Besitzer wächst, da die Hunde langsam und bedacht an die Belastungsübungen herangeführt werden. Sie bekommen die Möglichkeit des Erlebens und des Dazulernens. Sie wachsen mit ihren Aufgaben.

Dies zu beobachten ist für alle Beteiligten immer wieder faszinierend und so mancher Besitzer wird über seinen Hund staunen.

Organisatorisches & Abgrenzung

Wir bilden ausschließlich Schulbesuchshund-Teams aus, bestehend aus einem in der Familie lebenden Hund und seiner Bezugsperson, in der Regel seinem Besitzer.

Die Ausbildung richtet sich an Erzieher, Fachkräfte und Integrationskräfte.

Nein. Es werden keine Hunde zur stationären Ausbildung aufgenommen.

Die hundegestützte Pädagogik im Allgemeinen beinhaltet die Ausbildung zum Schulhund sowie Schulbegleithund und dem Schulbesuchshund.

Der Schulbesuchshund wird im punktuellen Einsatz als Ergänzung zum Unterricht und mit Publikumswechsel eingesetzt.
Er ist durchgehend an der Leine zu führen und arbeitet immer mit seinem Besitzer zusammen.

Kontakt & nächste Schritte

Sollten wir Sie mit unserer Motivation angesteckt oder neugierig gemacht haben, so freuen wir uns, wenn Sie sich an uns wenden.

Gerne senden wir Ihnen unsere detaillierten Schulbesuchshund-Ausbildungsinformationen und unsere aktuelle Planung für den nächsten Schulbesuchshund-Kurs zu. Bitte melden Sie sich erst nach deren Durchsicht zur Statusaufnahme an.

Bei Interesse oder Fragen setzen Sie sich bitte direkt mit uns in Verbindung:

E-Mail: info@ths-marschall.de
Telefon: 0671-20786611

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Isabel Marschall

Als Inhaberin der Tierpsychologischen Hundeschule Marschall widme ich mich, Isabel Marschall, schon seit über 30 Jahren der Ausbildung und Erziehung von Hunden – ob Rasse oder Mix, Welpe, Junghund oder Senior, Familien- oder Problemhund spielt dabei für mich keine Rolle.

Jedes Mensch-Hund-Team wird von mir ganz individuell beraten, geführt und betreut. Dies vom Welpen bis zum anerkannten Begleithund, Therapie-Besuchs- oder Schulhund RLP.